Format Meta Mirror nach R. Dilts

Indikation: Kommunikationsschwierigkeiten mit einer anderen Person / innerhalb Gruppe
Schritte: (1) Klärung Anliegen (2) Verhalten des anderen (1. WP) (3) Eigene Verhalten (3. WP) (4) Zusammenhang feststellen (3. WP) (5) Alternativen vorstelle (3. WP) (6) Beziehung der beiden Selbst (4. WP) (7) Meta-Mirror (4. WP) (8) Vertausche 3. WP und 1.WP (4. WP) (9) Andere Person (2. WP) (10) Zurück in „getauschte 1. WP“ (3 1. WP) (11) Weitere Wahlmöglichkeiten integrieren (12) Future Pace
Referenz: Format nach R. Dilts [A. Mohl, Der große Zauberlehrling, Paderborn: Junfermann Verlag, 2000]. Die kurze Form aus dem NLP-Practitioner über Wahrnehmungspositionen findest du dort ebenfalls.
Passende Ausbildungen: NLP-Master, DVNLP

Dauer: 20 Tage
Zertifizierung: NLP-Master, DVNLP
Voraussetzungen: NLP-Practitioner, DVNLP; emotionale Stabilität
Kurzbeschreibung: Persönliche und professionelle Exzellenz.
Zielgruppe: Führungskräfte, Mitarbeitende, NLP-Practitioner

Ablaufbeschreibung Meta Mirror nach R. Dilts

Indikation: Kommunikationsschwierigkeiten mit einer anderen Person / innerhalb Gruppe
Schritte: (1) Klärung Anliegen (2) Verhalten des anderen (1. WP) (3) Eigene Verhalten (3. WP) (4) Zusammenhang feststellen (3. WP) (5) Alternativen vorstelle (3. WP) (6) Beziehung der beiden Selbst (4. WP) (7) Meta-Mirror (4. WP) (8) Vertausche 3. WP und 1.WP (4. WP) (9) Andere Person (2. WP) (10) Zurück in „getauschte 1. WP“ (3 1. WP) (11) Weitere Wahlmöglichkeiten integrieren (12) Future Pace

1) Klärung Anliegen
Anliegenklärung, zum Beispiel mit: „Suche eine Situation in deinem Leben, wo du Kommunikationsschwierigkeiten hattest.“ / „An welcher Kommunikationssituation arbeiten wir?“

2) Verhalten des anderen (von 1. WP)
A in 1. WP assoziieren; „Wie würdest du das Verhalten, der anderen Person, das es so schwierig macht, bezeichnen?“ (Beispiele: „ängstlich“, „abwertend“, „gereizt“, etc.)

3) Das eigene Verhalten (3. WP)
Führe A auf die 3. WP (dissoziiert von der Beziehung);  lasse den Coachee die Interaktion zw. 1.WP & 2. WP von außen wahrnehmen: „Wie würdest Du dein Verhalten in Beziehung zu der anderen Person bezeichnen?“

4) Zusammenhang feststellen (3. WP)
System einblenden: Wie löst das eigene Verhalten das Verhalten der anderen Person im System aus? Wie erhält es dieses aufrecht oder verstärkt es? Hilfreiche Frage: „Wenn du nicht da wärst, wie würde sich die andere Person dann verhalten? Könnte die andere Person auch dann ihre Reaktion aufrechterhalten?
Ebenen einblenden: auf welcher logischen Ebene erfolgen die verschiedenen Reaktionen?

5) Alternativen vorstelle (3. WP)
Hilfreiche Fragen: „Wie könntest du noch auf die Person reagieren?“ / „Vielleicht hast du schon versucht, deine Reaktion zu verändern. Überlege dir, ob es einen Grund gibt, dass du dich so verhältst, wie du es in der Beziehung tust?“

6) Die Beziehung der beiden Selbst (4. WP)
Aus Meta-Position reflektieren: „Wie behandelt dein innerer selbst (3. WP) in dieser Situation dein äußeres selbst (1. WP) in dieser Interaktion?“ / „Wie reagiert das äußeres Selbst darauf?“
Ebenen einblenden: auf welcher logischen Ebene erfolgen die verschiedenen Reaktionen?

7) Meta-Mirror (4. WP)
„Inwieweit ist deine Reaktion auf dich selbst ein Spiegel dessen, was der andere tut?“

8) Vertausche 3. WP und 1.WP (4. WP)
Anleiten, die Reaktion aus der 3. WP – also die Art, wie sich der Coachee selbst behandelt – in die 1. WP übertragen, sodass der Coachee nun diese Art der Reaktion gegenüber der anderen Person (2. WP) zeigt; vorherige Reaktion aus 1. WP geht dann in die 3. WP.
A soll beobachten, wie das Vertauschen das System und Ausdruck der Reaktion verändert

9) Andere Person (2. WP)
Assoziation mit 2. WP, Wahrnehmung der 1. WP erörtern; Hilfreiche Fragen: „Wie erscheint dir das Verhalten deines Gegenübers?“ / „Was benötigt dein Gegenüber?“ / „Was möchtest du selbst für dich sicherstellen?“

10) Zurück in „getauschte 1. WP“ (3. <-> 1. WP)
Assoziation mit „neuer 1. WP“ (also die Reaktion von außen auf sich selbst); Reflexion der Erfahrung: „Wie ändert sich jetzt deine Reaktion und deine Sichtweise?“

11) Weitere Wahlmöglichkeiten integrieren (1. bis 4.WP)
Reaktionsmuster auf weiteren logischen Ebenen erarbeiten; Erfahrungen integrieren
Abschluss bei Kongruenz; Beziehung fühlt sich für Coachee ausgewogen & angemessen an.

12) Future Pace
Assoziation mit zukünftigem Zusammentreffen mit dem Gegenübers; Test der Reaktion

Varianten

Kurze Form aus dem NLP-Practitioner über Wahrnehmungspositionen.

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