Beispiel 1: "Ich möchte nächstes Jahr erfolgreicher werden!"
Beispiel 2: "Ich möchte mich nächstes Jahr gesünder ernähren!"
Das Ziel sollte von mir selber erreichbar sein, aktiv angegangen werden können. Quasi die Frage beantworten, was der eigene Beitrag zur Zielerreichung sein kann.
Das Ziel sollte keine Verneinung enthalten, wie zum Beispiel „denke nicht an einen rosa Elefanten“. Das Unbewusste kann Verneinungen nicht verarbeiten, somit behindern wir uns unbewusst bei einer negativen Formulierung.
Vergleiche haben eine ähnliche Wirkung wie Negationen und sind somit nicht zielführend. Wenn man mehr Selbstbewusstsein haben möchte, sollte man sich fragen, woran man oder andere das letztendlich erkennen würden. Die Antwort darauf liegt dann wieder im eigenen Kompetenzbereich und ist als Ziel geeignet.
Das Ziel sollte auf die Situation, also den Kontext passen. Kurze Hosen in der Oper sind prinzipiell möglich, aber ggf. nicht situationsspezifisch durchdacht. In NLP Formaten ist dies der Hinweis auf Kontextbestimmung und findet sich auch im Öko-Check wieder.
Vage Ziele, wie zum Beispiel reich zu werden, sind nicht zielführend. Werde konkret. Je sinnesspezifischer, desto besser.
Die Ziele sollten so definiert sein, dass sie einen prinzipiell ermutigen den ersten Schritt zu tun. Schritt für Schritt den Elefanten in Scheiben schneiden ist hier die Devise bei großen Zielen – oder auch bei kleinen Zielen das große Ganze in den Blick nehmen.
Ein Ziel sollte so formuliert sein, dass man nach einer kurzen Zeitspanne auch ein Feedback bekommt. Zum Beispiel ist es nicht motivierend beim Abnehmen ein halbes Jahr zu fasten um dann zum ersten Mal wieder Kleidung anzuprobieren. Idealerweise ist das Ziel so formuliert, dass ich meine Erfolge zeitnah merken kann und somit meine Motivation, diese Ziele zu erreichen, fördere.
Optimiertes Beispiel 1: "Ich mache ab April eine NLP-Ausbildung in Braunschweig und überprüfe ab März jeden ersten Sonntag im Monat um 10 Uhr bei einem heißen Kaffee meine Ziele und deren Fortschritt."
Optimiertes Beispiel 2: „Ich koche und verköstige jeden Sonntag ein neues vegetarisches Rezept aus meinem neuen Kochbuch. Ich mache hieraus meine Best-of-Liste anhand der Kriterien Geschmackserlebnis und Einfachheit.“